Esstisch aus Olivenholz mit Kunstharz-Effekt
Aktualisiert: 17. Jan. 2022
Die sogenannten River Tables haben nun auch den Weg zu uns nach Europa gefunden. Die Tische sind durch die Kombination von Holz und eingefärbtem Resin wahre Eyecatcher. Die Bandbreite an Möglichkeiten reicht vom klassischen Esstisch bis hin zu kontrastreichen, exzentrischen Exemplaren mit intensiven Farbtönen.
Die extravagante Ästhetik der River Tables hat auch mich fasziniert – und so entstand dieser 3,60m lange und 1,10m breite Tisch. Nicht ganz ein River Table aber der Effekt dieses Unikates ist ein ähnlicher.

Der massive Esstisch ist eine wahre Erscheinung. Nicht nur aufgrund der Größe, sondern vor allem aufgrund des Kunstharz-Effektes in Kombination mit dem besonderen Olivenholz. Raffiniert ist auch die Tischverlängerung, die als Bild getarnt am Kopfende befestigt wurde.
Am Anfang war ein Baustamm...
Für den Tisch meines Kunden wurde das Holz eines alten Olivenbaumes gewählt. Sind die Bäume zu groß, tragen sie keine Früchte mehr und werden gerne zu Werkstücken verarbeitet. In der Möbelproduktion ist das Holz des Olivenbaums aber eher selten zu finden. Die Baumstämme sind meist rissig und durchlöchert. Es ist daher schwierig, brauchbare Holzteile zu finden. Also genau richtig für die Arbeit mit Kunstharz, bei der gerne Altholz und Holz mit Geschichte verwertet wird. Vor der Verarbeitung des Holzes ist es wichtig, das Material ausreichend abzulagern und zu trocknen. Eine Feuchtigkeit unter 12% ist ideal.

Aus einem alten Stamm eines Olivenbaumes wurden mehrere Baumscheiben geschnitten und diese dann in guter alter Puzzle-Manier in den vorgefertigten Tischrahmen aus Walnuss platziert. Ein Arbeitsschritt, der neben einem geschulten Augen auch jede Menge Zeit und Nerven verlangt. Liegt schlussendlich alles an der richtigen Stelle beginnt die Arbeit mit dem Kunstharz, auch Resin genannt.
Der gewählte Resin-Effekt soll auf Wunsch des Kunden an Eisschollen erinnern. Dafür wurden mehrere unterschiedliche Schichten an Harz gegossen – begonnen mit einer schwarzen, die für die notwendige Tiefe sorgt. Darauf folgt eine eisblaue Schicht.
Diese besteht aus einem Flip Flop Farbpigment und spiegelt je nach Blickwinkel und Lichtbrechung in unterschiedlichen Farben. Um die Eisschollen noch echter wirken zu lassen, wurde diese Schicht teilweise aufgefräst und mit glasklarem Harz wieder aufgefüllt.
Das für höhere Schichtstärken verwendete Füllharz hat eine Trockenzeit von 72 Stunden. Die oberste Schicht bildet ein Temperatur-Harz. Dieses ist bis zu 90°C hitzebeständig und zudem ringfest. Eine gute Versiegelung ist das A und O für einen Tisch des täglichen Gebrauchs.
Nachdem das Epoxidharz vollständig getrocket ist, wird die Platte aus der Form gelöst und abgeschliffen sowie poliert. Für den letzten Schliff sorgt ein Anstrich mit Öl.
Insgesamt 4 Monate und 300 Arbeitsstunden später war der Tisch nach Kundenwunsch gefertigt. Alleine das Schleifen und Polieren hat 50 Stunden in Anspruch genommen. Wie viel Herzblut und Aufwand in diesem Projekt bzw. Objekt steckt wird im Video verdeutlicht.




Bei Razor Nudge würde ich momentan vor allem zwischen bestätigten Fakten und Spekulationen unterscheiden. Fest steht nach den derzeitigen Angaben, dass Push Gaming einen neuen Titel der Razor-Reihe vorbereitet und der geplante Termin der 30. September 2026 ist. Der Name verweist auf ein Nudge-Konzept, während die genaue Umsetzung noch nicht bekannt ist. Für mich ist gerade dieser Punkt interessant, weil man dadurch noch nicht weiß, wie sich das Spiel tatsächlich anfühlen wird. Angaben zu RTP, Max Win, Volatilität, Raster und Linien fehlen ebenso wie Details zu Wilds, Scattern oder Freispielen. Auch eine Demo steht derzeit nicht zur Verfügung. Ich würde deshalb keine Werte aus Razor Shark übernehmen. Lieber warte ich auf die vollständige Beschreibung und schaue mir dann die tatsächlichen…